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lungen einlaſſeu wolle, und ob man bereit ſei einige von den großen, im Tyrnauer Frieden bewilligten Frei⸗ heiten dem Wohl des Vaterlandes zu opfern.
Die Stände erklärten, daß manunterhandeln müſſe, aber in ohnmächtigem Trotze fügten ſie hinzu, keine der Tyrnauer Bedingungen dürfe geſtrichen werden.
Die zweite Frage war: ob Räköczy die Waffen⸗ ruhe aufgeben und ſich in die Munkacſer Felſenburg einſchließen, oder ob er nach Polen gehen, und dort das Ende der Unterhandlungen erwarten ſolle.
Die Stände entſchieden für das Letztere. Das war's, was Räköczy erwartet hatte, und was er ſel⸗ ber jetzt nur noch begehrte, da er verzweiflungsvollen Herzens ſich bekennen mußte, daß Alles verloren ſei, daß für ihn ſelbſt nur noch die Ehre, für Ungarn aber Vieles noch zu retten ſei, wenn er ſeine eigene Perſon ganz außer Gemeinſchaft mit den Konföderirten ſtelle, und dieſen ganz allein die Unterhandlungen überließe.
So unterwarf Räköczy hochherzig und edel ſein eigenes Geſchick dem Wohl des Vaterlandes, und ent⸗ ſagte ſeinen Hoffnungen, ſeinen Rechten und ſeinem Vaterlande. Er übergab Karoly den Oberbefehl über ſein Heer, und die Vollmacht den Frieden abzuſchlie⸗ ßen, die geliebte Burg Munkacs aber ſeinem Reichs⸗ kanzler Stephan Senyey.
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