Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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dem Sultan zu rechtfertigen. Der Paſcha von Groß⸗ wardein ließ Tököly gefangennehmen, und erſt dann, als er nicht mehr im Stande war, ſeine Ankläger zu widerlegen, beſchuldigten ſie Tököly vor dem Sultan, er habe dem Kaiſer Leopold den Antrag geſtellt, er wolle ſich mit ihm verbinden gegen die Türken, wenn man ihm ſelber dafür nur gute Friedensbedingungen bewilligte.

Ein Jahr lang ſchmachtete Tököly in harter tür⸗ kiſcher Gefangenſchaft; aber dieſes Jahr war für die Türken ſelbſt ein unglückliches. Es brach immer mehr ihre Macht und ihr Anſehen, es verdunkelte ihre frü⸗ hern Siege mit ſchweren Niederlagen, und trieb ſie immer weiter hinaus aus Ungarn.

Seit Tököly mit ſeinem kühnen Feldherrnblick nicht mehr an der Spitze der Ungarn und Türken ſtand, war das Glück den öſterreichiſchen Waffen günſtig, drangen die Generäle Kaiſer Leopolds immer macht⸗ voller vor in Ungarn, drängten ſie die Türken immer geſchwächter hinaus aus Ungarn.

Während dieſes Jahres der Gefangenſchaft Tö⸗ köly's verlor die Pforte einen der wichtigſten Plätze in Ungarn, denn die Hauptſtadt ihrer ungariſchen Be⸗ ſitzungen, Ofen, fiel nach vithenden öſterreichiſchen Feldherren als Siegesber