Teil eines Werkes 
1. Band (1861)
Entstehung
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Keurkoeſy bebend.Er wird den Mord ſeines geliebten Stiefſohnes an dem Mörder rächen und ſtrafen.

Er wird gar nicht ahnen und vermuthen, daß Ihr ſein Mörder ſeid. Er glaubt ja, daß Ihr den Knaben liebt, wie Euren eigenen Sohn, und wenn der kleine Franz daher in dieſer Nacht an heftigen Krämpfen ſtirbt, ſo wird Graf Tököly gar nicht auf den Gedanken kommen, daß er ermordet ſei. Er wird ganz einfach annehmen, daß der Knabe ſich beim heu⸗ tigen Rekognosziren erkältet habe, und an der Kolik geſtorben ſei. Er wird den fürſtlichen Stiefſohn weder ſeziren, noch von Aerzten beſichtigen laſſen, aber er wird ihn mit militäriſchen Ehren begraben laſſen und dann, zum Dank für die Treue und Liebe, die Ihr dem theuren Kinde während ſeines ganzen Lebens be⸗ wieſen, wird er Euch dieſe Schenkungsakte des Schloſſes Partoſy übergeben.

O! rief Keurkoeſy mit lautem Lachen,nun durchſchaue ich Euch, nun ſehe ich doch, daß Ihr nur Scherz mit mir treiben wollt. Ihr gebt Euch das An⸗ ſehen, als ob der Fürſt von Ungarn ſelber um die Sache wüßte, die Ihr von mir verlangt, als ob er die Mordthat billigen würde. O, aber ich weiß ſchon, wie das Alles zuſammenhängt. Tököly mißtraut mir,

er glaubt ich könnte vielleicht deshalb mich zum Vor⸗