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und Meiner nicht entbehren wollen. Kehrt er nicht zurück, mißlingen alle Pläne, und Ludwig bleibt König von Frankreich, ſo werde ich ihm beweiſen können, daß ich es war, der Bonaparte verhaften ließ, der ſchon vorher Talleyrand warnte, der ſelber nach Wien reiſte, um den Umtrieben der Bonapartiſten überall nachzuſpüren. Kurz, das Reſultat aller meiner Pläne wird ſein, daß ich wieder aus meinem Dunkel und aus meiner Unthätigkeit hervorgehen werde, und daß die Zukunft mir gehört!—
Als der Abend dunkelte, beſtieg Fouché ſeinen Reiſewagen und verließ Wien, um nach Paris zurückzukehren.
In derſelben Stunde verließ auch der Baron Brandon Wien, um ſich nach Elba zu begeben. Aber nicht als der Diener und Helfers⸗ helfer Fouché's, nicht um den Kaiſer zu entführen, ſondern als der Abgeſandte Montbrun's, um den Kaiſer zu warnen.*)
Die Anklage.
König Friedrich Wilhelm ging in heftiger Erregung in ſeinem Gemach auf und ab. Sein ſonſt ſo ſtilles und ernſtes Antlitz war jetzt flammend in düſterm Zorn. Zuweilen warf er einen raſchen, finſtern Blick hinüber nach dem Staatskanzler von Hardenberg, der drüben in der Fenſterniſche neben dem dort befindlichen, mit Papieren und Acten⸗ ſtücken beladenen Tiſch ſtand, dann ſetzte er ſein heftiges Auf⸗ und Ab⸗ gehen wieder fort, ſchweigend, in ſich zuſammen genommen, als wolle er ſeine Aufregung erſt niederkämpfen, bevor er das Geſpräch mit dem Staatskanzler wieder anknüpfe.
*) Ueber dieſe Intriguen Fouchés's und ſeine zweideutigen Pläne ſiehe Rovigo Mémoires VII. S. 338.


