Teil eines Werkes 
4. und letzte Abtheilung, Die Wiener Conferenzen : 3. Band (1859)
Entstehung
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ſehen, unterbrach ihn Fouché. Ich finde das ſehr natürlich, und wir ſprechen nachher darüber. Zuerſt ſagen Sie mir, haben Sie vier bis fünf tapfere Männer, die bereit ſind, einen kühnen Handſtreich zu wagen?

Ich habe deren mehr als fünf.

Vier genügen ſchon. Nun hören Sie! Mit dieſen vier Gefährten werden Sie, unter dem Schein, eifrige Anhänger des Kaiſers zu ſein, ſich nach Elba begeben.

Um Bonaparte zu beobachten?

Nein, um ihn gefangen zu nehmen, um ihn zu entführen. Ah, Sie entſetzen ſich! Der Plan ſcheint Ihnen zu gefährlich? Sie treten zurück?

Der Plan iſt gefährlich, aber ich trete nicht zurück, ſagte Brandon nach kurzem Beſinnen.

Wenn der Plan gelingt, ſo harrt Ihrer nicht blos eine Belohnung von hunderttauſend Francs, ſondern man wird auch gar leicht den Baron in einen Grafen, den Grafen mit der Zeit in einen Herzog verwandeln können.

Der Baron verneigte ſich. Vorläufig indeſſen, ſagte er, muß ich Reiſegeld für mich und meine vier Gefährten haben.

Hier iſt es, ſagte Fouché, einige Banknoten aus ſeinem Portefeuille nehmend, und ſie dem Baron darreichend. Es ſind zwanzigtauſend Francs in Banknoten. Genügt das?

Es genügt, Herr Herzog. Wollen Sie mir jetzt Ihre Inſtructionen ertheilen?

Ich habe ſie hier aufgezeichnet, damit Sie genau nach denſelben handeln können, ſagte Fouché, ihm einige beſchriebene Blätter über⸗ gebend. Es iſt ein detaillirter Plan, der Ihnen genau angiebt, wie Sie Napoleon verhaften, ihn unter einer Verkleidung auf eins der engliſchen Schiffe bringen, das dann mit ihm die Anker lichtet. Sie laſſen ſich von dem Schiff an der Südküſte Frankreichs an's Land ſetzen, kommen mit Courierpferden nach Paris, um mir das glückliche Gelingen zu melden, und Ihre weiteren achtzigtauſend Francs zu empfangen.

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