nd ſett ihn ab, übergegangen iſt. er freudig. Und
Abſetungsdecret
türlich gehorchen. hnen erbitte, iſt, e für Depeſchen
enn ich alſo den
en, und er wird zählen, daß Sie erbringen. Es ich erfahre, daß ſtill, ich höre igen?
lt meiner De⸗
trat ein. Ew. erſt Meldung hier, Se. Ma⸗ n Se. Majeſtät durch den an⸗ m das Reſultat utheilen.— Natzmer aus den en war ein
franzöſiſchen Ar⸗ Vil⸗
Brief
e Fricdrich iber den Schritt dem Genetal von
213
Kleiſt den königlichen Befehl zu überbringen, das Commando zu über⸗ nehmen, York abzuſetzen und zu arretiren. Der König erklärte in dieſem Brief ferner, daß er ſelbſtverſtändlich der Convention ſeine Zu⸗ ſtimmung verweigere, und daß die vom General von Kleiſt commandirten preußiſchen Truppen nach wie vor unter dem Oberbefehl des Kaiſers Napoleons und ſeines Stellvertreters, des Königs von Neapel ſtänden.*) Die zweite Depeſche war ein an den Kaiſer Alexander gerichteter ver⸗ traulicher Brief, deſſen Inhalt der König ſogar ſeinem Staatskanzler nicht mitgetheilt hatte. Die dritte Depeſche endlich war das Abſetzungs⸗ decret für York, und der Befehl an Kleiſt, das Commando zu übernehmen.
Ich denke, ſagte der König, nachdem Natzmer ſich beurlaubt hatte, ich denke, wir haben jetzt Alles gethan, um den Zorn Napoleons zu beſchwichtigen und alle übeln Folgen deſſelben von Preußen abzuwenden. Sind Sie nicht auch der Meinung, Herr Staatskanzler?
Es bliebe nur noch übrig, einen beſonderen Geſandten an Napo⸗ leon ſelbſt zu ſenden und ihn der tiefen Entrüſtung Ew. Majeſtät zu verſichern, ſagte Hardenberg düſter. Vielleicht erwartet der ſtolze Kaiſer ein ſolches Zeugniß von der Geſinnungstreue Ew. Majeſtät.
Der König warf einen raſchen, prüfenden Blick auf das düſtere Antlitz des Staatskanzlers und blickte dann ſinnend eine Zeitlang vor ſich hin. Haben Recht, ſagte er dann nach einer Pauſe, muß einen beſonderen Abgeſandten nach Paris ſchicken. Wenn es darauf an— kommt, einen zornigen und blutgierigen Tiger zu beſänftigen, muß man kein Mittel unverſucht laſſen. Will ſelbſt an Napoleon ſchreiben und ihn meiner Bundestreue verſichern. Der Fürſt Hatzfeld ſoll mit dieſem Brief gleich morgen nach Paris abreiſen.
Dann werden Ew. Majeſtät Alles gethan haben, was möglich iſt, um die Herren Franzoſen von der Treue Ihrer Geſinnungen zu überzeugen, aber ich fürchte nur, ſie wollen ſich nicht überzeugen laſſen.
Sie glauben alſo im Ernſt, daß die Franzoſen mich bedrohen? fragte der König mit einem verächtlichen Lächeln.
*) Droyſen: Leben York's. II. S. 37.


