Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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Sie haben Recht, rief Hardenberg lachend, und ich bitte Ew. Excellenz daher auch um Entſchuldigung, denn der ſpaniſche Pfeffer, welcher in der Cumberlandſauce, und einigen andern Gerichten ſehr an der Stelle iſt, paßt ſich doch ſehr wenig zu der franzöſiſchen Trüffel!

Unglücklicher, rief Narbonne mit komiſchem Pathos, das iſt ja ſchon wieder Politik, und zwar Politik der ſchlimmſten Art!

Wie ſo denn? fragte Graf St. Marſan. Was haben Sie denn dem Herrn Miniſter Hardenberg vorzuwerfen?

Nun, hörten Sie denn nicht ganz deutlich, daß Se. Excellenz von unſern ſchlechten Erfolgen in Spanien ſprach? Der ſpaniſche Pfeffer, ſagte er, paßt ſich zu engliſchen Saucen, nicht aber zu franzöſiſchen Trüffeln. Das ſoll heißen, daß Spanien und England gute Bundes⸗ genoſſen ſind, und daß Frankreich und Spanien ſich niemals ver⸗ ſöhnen werden. Und es iſt wahr, es iſt ein Krieg auf Leben und Tod, den Spanien gegen uns führt, und leider ein Krieg, der uns wenig Ausſicht auf Erfolge bietet. Die Spanier machen uns jeden Fußbreit Landes mit ihrem Blut ſtreitig, und ſie haben an Lord Wellington und ſeinen Engländern ſehr würdige Hülfstruppen ge⸗ funden. Sie

Ach, mein Herr Graf, rief der Marſchall Angereau lächelnd, jetzt ſind Sie es, der Politik macht, und Sie dürfen uns jetzt nicht mehr anklagen.

Sie haben Recht, und ich bitte um Verzeihung, ſagte Narbonne, aber Sie ſehen, wie ſich das alte Sprüchwort bewährt:Böſes Bei⸗ ſpiel verdirbt die guten Sitten. Reden wir nicht mehr von dem ſpa⸗ niſchen Pfeffer, ſondern von der franzöſiſchen Trüffel. Vergleichen Sie einmal dieſe franzöſiſche Trüffel von Perigord mit der italieniſchen Trüffel, die wir vorher bei dem Entremét genoſſen haben, und Sie werden mir zugeſtehen müſſen, daß unſere Trüffel von Perigord in jeder Hinſicht den Vorzug vor der italieniſchen verdient. Sie iſt feiner, ſaftiger, duftiger und pikanter. Es iſt unbeſtreitbar, dieſes Perigord hat der Welt die ausgezeichnetſte Frucht geliefert!

Von welcher Frucht reden Sie? fragte Hardenberg lächelnd. Ver⸗