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Die Thür hatte ſich raſch geöffnet und einer der kaiſerlichen Ad⸗ jutanten trat ein.
Sire, ſagte er, Napoleon ein verſiegeltes Schreiben dar reichend, der Director der Pariſer Telegraphenſtation überbringt ſo eben dies Schreiben.
Endlich! rief Napoleon, das Papier ungeſtüm den Händen des Adjutanten entreißend und dann lebhaft winkend, das Zimmer zu verlaſſen.
Endlich! wiederholte er, indem er das Siegel erbrach und das Tier auseinander faltete.
Mit einem glühenden Ausdruck flog ſein Auge über das Papier hin, dann zuckte es wie ein Blitz über ſein Antlitz hin, ſeine bleichen Wangen überzogen ſich mit einem Schimmer von Röthe, und als er jetzt ſeine Augen von dem Papier zu ſeinem 2 Miniſter erhob, funkelten ſie wie zwei Schwerterſpitzen.
Champagny, ſagte er mit faſt freudiger Stimme, der Krieg hat begonnen, die Oeſterreicher haben den Inn überſchritten und ſind feind⸗ lich in das Land meines Bun desgenoſſen, des Königs von Baiern, ein⸗ gedrungen. Die Entſch eidung iſt da! In dieſer Nacht noch reiſe ich ab. haben heute den zwölften April,— am ſiebzehnten werde
ich in Donauwörth ſein und mich ſelbſt an die Spitze meines Heer Jetzt wollen wir arbeiten und unſere Dispoſitionen Was giebt es ſchon Die Thür hatte ſich eben wieder geöffnet und der Hofmarſchall er⸗ ſchien auf der Schwelle, um zu verkünden, daß das Diner ſervirt ſei. Napoleon einen haſtigen Blick hinüber nach der Pendule. Wahrhaftig, es iſt ſchon ſechs Uhr, ſagte er. Aber ich kann jetzt noch nicht! Man ſul Alles bereit halten! Ich laſſe die Kaiſerin bitten, mich im Speiſeſaal zu erwarten! Ich werde bald bei ihr ſein! Man ſoll mir den Herzog von Benevent und den Herzog von Otranto rufen, ich will ſie ſogleich ſ ſprechen! Nun kommen Sie, Champagny, ſagte Napoleon lebhaft, als der Hofmarſchall ſich entfernt hatte, jetzt wollen wir an vie Geſchäfte gehen! Wir haben noch Vieles zu thun und es bleibt uns nur noch
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