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Er nickte dem Geſandten einen kurzen Gruß und ging der Thür zu, welche in den großen Audienzſaal führte. Talleyrand hob raſch den Hut des Kaiſers vom Boden auf, und ihm denſelben nachtragend, ſagte er: Sire, Eure Majeſtät haben Ihren Hut verloren.
Napoleon lächelte. Nun, ſagte er, in dieſen Tagen, wo ſo Manche die Krone und ſo Viele den Kopf verlieren, iſt es wohl verzeihlich, wenn män einmal ſeinen Hut verliert. Kommen Sie zu den guten
enthuſiaſtiſchen Polen!
M. Triumph und Kiederlage.
Der Kaiſer hatte kaum die Schwelle des großen Audienzſaales überſchritten, als dieſer wiederhallte von enthuſiaſtiſchen Jubelrufen, von dem jauchzenden, immer wieder ſich erneuernden: Vive'Emperenr!
Der Kaiſer dankte den polniſchen Abgeordneten für dieſen Gruß mit einem Lächeln, das wie ein Sonnenſtrahl ſein Antlitz verklärte. Er ſchritt raſch zu den Herren hin, die in ihrer ſchönen, mit Gold— ſtickerei und Brillanten geſchmückten Nationaltracht einen gar prächtigen Anblick darboten.
Stellen Sie mir dieſe Herren vor, Talleyrand, ſagte der Kaiſer, ich will die Namen derjenigen, die ich von heute an als meine treuen Freunde betrachte, in meinem Gedächtniß aufbewahren.
Und als Talleyrand ihm Einen nach dem Andern der polniſchen Herren präſentirte, empfing Napoleon jeden dieſer hochtönenden alten Grafennamen mit einem freundlichen Kopfneigen und einer Anmuth des Ausdrucks, welcher die Polen entzückte.
Sire, ſagte der Graf von Dombrowsky, ein ſiebenzigjähriger Greis mit langwallenden Silberlocken, Sire, indem wir jetzt unſere Kniee vor Ew. Majeſtät beugen, iſt es ganz Polen, welches ſich Ihnen


