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Wunde nicht ſo brennt, fühle ich, wie das geurn wieder alle meine Adern ſtrömt.
Und wie iſt es mit Ihrem Arm?, ſehr? 9
Ein Lancier hat ihn durchſtochen, ich hoffe, er hat die Gefülligkeit gehabt, den Knochen zu verſchonen und der Arm braucht nicht amputirt zu werden! Er ſchmerzt freilich ſehr, aber Sie ſehen, ich kann ihn ein wenig heben, ein Zeichen, daß er nicht zerſchmettert iſt. Run, Kamerad, erzeigen Sie mir noch einen Liebesdienſt. Sie mir aufzuſtehen.
Hier lehnen Sie ſich feſt auf meinen Arm! So1 86 B 5 empor, da ſtehen Sie. Stützen Sie ſich noch ein wenig auf 8 wenn es Ihnen ſchwindelt.,
Nein, mir ſchwindelt nicht, ich fühle mich wieder wohl und ſurt genug, die Laſt des Lebens auf meine Schultern zu nehmen. Gott ſei Dank, daß ich wieder ſtehe! Denn wie zerſchmettert und zerſchlagen wir auch ſein mögen, ſo wollen wir doch aufrecht ſtehend unſer Schickſal hinnehmen, es ſoll dem Welteroberer und Tyrannen nicht gelingen, unſer Haupt zu beugen, wenn er auch unſere Herzen gebeugt hat! Ach, Kamerad, was war das für ein entſetzlicher Tag, den wir geſtern erleben mußten, ein Tag, an dem ganz Preußen in Trümmer ſank.
Sie waren ſtark in der Affaire? Das Regiment Königin⸗Dra⸗ goner ſtand bei Auerſtädt, nicht wahr?
Ja, es ſtand bei Auerſtädt und es machte es, wie all die Uebri⸗ gen, es deſertirte. Nur einige wenige Schwadronen folgten dem drin⸗ genden Mahnruf des Königs, der uns gegen die bei Haſſenhauſen aufgeſtellten Quarrés des Feindes führte. Ihm ſelber ward das Pferd unter dem Leibe fortgeſchoſſen, wir Officiere hielten wohl Stand, aber die Dragoner liefen von dannen!*) Ach, ich weinte vor Wuth, und hätten ſich meine Thränen in Kugeln verwandeln können, ſo wür⸗ den ſie nicht gegen den Feind, ſondern gegen unſere feigen Dragoner ſich gerichtet haben. Die Schlacht war gewonnen, wenn unſere Sol⸗ daten nicht wie feige Memmen davongelaufen wären. Vergebens war
Hiſtoriſch.


