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Menſchen ſtanden plaudernd umher, Niemand ſaß hinter dem Bureau um zu arbeiten, und die Briefe in Empfang zu nehmen.
Hegel mußte daher zu dem Poſtmeiſter, der ihn gar nicht bemerkt hatte, Jondern ſich laut und angelegentlich mit einigen Herren unterhielt, hingehen.
Hier ein Packet für die Poſt nach Bamberg, ſagte der Philoſoph, dem Poſtmeiſter ſein Packet darreichend. Die Poſt iſt doch noch nicht öbgegangen? Der Poſtmeiſter ſtarrte ihn verwundert an. Nein, ſagte er, ſie iſt nicht abgegangen, und ſie wird auch nicht abgehen. Jetzt war es an dem Philoſophen, ſich zu verwundern. Sie wird nicht abgehen? fragte er. Weshalb denn nicht? Es iſt unmöglich in der allgemeinen Verwirrung und Aufregung. Es ſind keine Pferde und keine Menſchen da. Das Entſetzen und die t iſt grenzenlos. 1 Was iſt denn geſchehen? fragte der Philoſoph leiſe.
Wie? Sie wiſſen alſo nichts von dieſen ungeheuerlichen Dingen,
och
err Profeſſor? rief der Poſtmeiſter entſetzt.
Nichts weiß ich, ſagte der Philoſoph ſchüchtern, und faſt beſchämt.
Sie haben vielleicht auch den Donner der Kanonen gar nicht in Ihrem Studirzimmer gehört?
Ich habe wohl zuweilen ein dumpfes und anhaltendes Geräuſch gehört, aber ich geſtehe, daß ich nicht weiter darüber nachgedacht habe. Was hat es denn gegeben?
Eine Schlacht hat es gegeben, rief der Poſtmeiſter, und wenn ich ſage, Eine Schlacht, ſo meine ich eigentlich zwei Schlachten; die eine iſt bei Jena, die andere bei Auerſtädt geſchlagen, aber bei Jena haben ſie nichts geahnt von der Schlacht bei Auerſtädt, und dort drüben haben ſie ebenſo wenig, wie der Herr Profeſſor, die Kanonen von Jena gehört.
Und wer hat die Schlacht gewonnen? fragte Hegel theilnahmsvoll.
Wer anders als der Weltenbezwinger, der Kaiſer Napoleon! rief der Poſtmeiſter. Die Preußen ſind geſchlagen, ruinirt, auseinander
geſprengt; in tollſter Flucht rennen ſie auf der Landſtraße umher, und Mühlbach, Napoleon I. Bd 46
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