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alle meine Wünſche zu erfüllen, denn ich hatte ein
Recht, Sie zu verachtgg, Sie einen Meineidigen zu
nennen, denn— Sie auf jenem Maskenfeſt!
Elender, Du lüg der Prinz.
Weshalb wollen die Mühe geben, dieſen Zorn zu fingiren? fragte 2 eltheim mit einem faſt mitleidigen Lächeln. Weshalb, frage ich, da hier doch kein Zweifel und kein Irrthum möglich iſt? Denn, merken Sie wohl auf, ich war es, welcher Marianen, ich wollte ſagen die Baronin Elmenhöh, zu jenem Maskenfeſte begleitete und ich hatte daher die pikante Freude, mit meinen beiden Damen dem Souper bei⸗ zuwohnen, welches durch die Dazwiſchenkunft der tugendhaften Gräfin eine ſo eigenthümliche Würze„
erhielt!—„ 3 Sie waren es! rief der Prinz. und jene an⸗
dere Dame? War meine Geliebte, die Comteſſe Eudora!
Der Prinz ſank mit einem lauten Aechzen ganz zerbrochen und vernichtet in ſeinen Seſſel zurück.
Alerander fuhr fort: Oh, auch von dieſer aller⸗ liebſten Aventure iſt in den Briefen der Comteſſe die Rede und ich beſitze ſogar ein Billet, in welchem ſie mich bittet, ſie zu dieſem Feſte zu begleiten! Nicht
wahr, Prinz, wir bildeten eine ſehr luſtige Geſellſchatf 2


