Blicken und ſtolz gehobenem Haupt vor Antonien da, ihre Hand ergreifend und ſie feſt an ſeine Lippen drückend.
Ich danke Ihnen, Antonie, ich danke Ihnen, daß Sie mich geweckt haben! Ich war ein Raſender, wel⸗ cher ſich in Träume verlor und den albernen Einfall hatte, ſich beſſern und einen neuen Menſchen anziehen zu wollen! Ach, es hätte vielleicht nur eines Wortes von Ihnen bedurft, eines Schöpfungswortes Ihrer Licbe, um mich umzuwandeln und meine Lippen, ſtatt der Flüche und Blasphemien, zu Gebeten und Segnungen ſich öffnen zu ſehen! Ich danke Ihnen, daß Sie dieſes Wort nicht geſprochen! Es iſt nichts erbärmlicher als ein reuiger Sünder, nichts verächt⸗ licher als zu Gott zurückkehren zu wollen, weil der Teufel uns endlich gelangweilt hat! Nein, was man iſt, das muß man ganz ſein und ſo will ich denn ganz des Teufels ſein! Sie, Antonie, Sie ſind es, welche mich von Gott errettet hat! Ich danke Ihnen, mein ſchönes Kind, ich danke Ihnen. Jetzt aber, Antonie, jetzt ſage ich Ihnen, hüten Sie ſich vor mir! Kein Erbarmen mehr mit dieſer Miene der Unſchuld, kein Mitleid mit dieſen weinenden Augen und dieſen zuckenden Lippen! Ich habe auch geweint und Sie ſind erbarmungslos geweſen! Nun wohl, ich werde


