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dem Feuer Ihrer eigenen Seele in dieſes kalte Gra⸗ fenherz, ſtacheln Sie ihre Neugierde zu einem unbe⸗
zwingbaren Verlangen, und Sie werden ſehen, daß wir ſiegen werden!
Wiſſen Sie, ſagte Mariane ſinnend, wiſſen Sie, daß mir dieſer Plan ganz diaboliſch vorkommt, und daß ich glaube, es verbirgt ſich hinter dieſer Leiden⸗ denſchaft des Haſſes ein wenig von der Leidenſchaft der Liebe? Sie wollen Rache üben, aber mir ſcheint, daß dieſe Rache zugleich ein großes Vergnügen für Sie ſelber einſchließt! Denn, wenn ich Sie recht ver⸗ ſtehe, wollen Sie ſich zu Eudoren's Liebhaber machen?
Ja, ſagte er zähneknirſchend, ich will ſie lieben, aber ſo, wie der Baſilisk den Vogel liebt, den er ermorden will! Ja, ich will ihr Liebhaber werden, aber ſo, wie im umgekehrten Fall die Judith des Holofernes Geliebte ward, um ihn zu vernichten!
Oh ich, ich werde es ſchlimmer machen, wie die Judith, denn ich werde meine Feindin nicht tödten, ſondern ſie nur in den Staub treten! Ich werde ihr nicht das ſtolze Haupt abſchlagen, ſondern ich werde ſie der Schande überliefern! Ja, ich der Sohn des Volkes, werde Rache üben an dieſem ſtolzen Kinde der Auserwählten, Rache für all die Schmach und
Demüthigung, die Beleidigungen und Zurückſetzung,
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