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Weltheim, Sie lachen nicht über dieſe unſinnigen Träume eines phantaſtiſchen jungen Mädchens?
Nein, ich lache nicht darüber, denn ich begreife Sie und ich bin gewiß, daß Sie Ihr Ziel erreichen werden.
Mariane reichte ihm mit leuchtenden Blicken ihre Hand dar. Gott ſei Dank, ſagte ſie, es gibt alſo Jemand, der mich verſteht und mich nicht verſpottet! Jetzt heiße ich Sie noch einmal willkommen, denn jetzt weiß ich, daß ich an Ihnen einen treuen und verſtändigen Freund habe! Und nun, mein Freund, erzählen Sie mir von ſich! Wie e Sie, was trei⸗ ben Sie, womit haben Sie ſich beſchäftigt in dieſen vier Wochen, welche Sie bereits in Berlin ſind und endlich, was haben Sie für Zukunftspläne? Kommen Sie, ſetzen Sie ſich hier zu mir auf den Divan und erzählen Sie mir!
Meine Geſchichte iſt einfach! ſagte Weltheim, in⸗ dem er den bezeichneten Platz neben Marianen ein⸗ nahm. Ich bin nach Berlin gekommen mit hinläng⸗ lichen Mitteln, um ein Jahr hier leben zu können, mit hinlänglichen und bedeutenden Empfehlungen, um. auf einen baldigen Wirkungskreis hoffen zu können. Dank meinen Eriſtenzmitteln war ich nicht genöthigt, das erſte Beſte, welches ſich mir darbot, anzunehmen,


