Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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trage, und durch welche Du Deine Mitſchuld an dem Verbrechen Barnave's ſühnen ſollſt. Du mußt alſo in dieſer Nacht noch abreiſen, damit Du in Brüſſel anlangſt, bevor noch der Graf Merch von der vereitelten Flucht der Königin erfährt.“

„Aber dies wird nicht lange dauern,“ ſagte Thervi⸗ gne,„und ſobald Du bekannt machſt, daß Barnave der Königin bei ihrer Flucht behilflich ſein wollte, werden die Vertrauten der Königin wiſſen, daß ich die Flucht ver⸗ rieth, und ich werde nichts erfahren und nichts thun können für das heilige Werk, das Du mir anvertrauen willſt. Wenn ich Dir und der Sache des Volkes nützen ſoll, ſo darf Niemand angeklagt werden, als die Königin allein. Und für Barnave wird es ſchon Strafe genng ſein, daß ſein Werk mißlingt, daß Marie Antvinette ihm nicht den Lohn gewähren kann, den ſie ihm ohne Zweifel verheißen hat, daß ſie noch ſtrenger bewacht wird, als zuvor. O, es wird ſchon eine Zeit kommen, wo Thervigne noch andere Rache an ihm nehmen kann, wo ſie den Verräther ſtraft, der ſie ſo ſchmachvoll hinter⸗ ing.“

.„Es iſt wahr,“ ſagte Peétion gedankenvoll,„noch iſt Barnave ſtark, noch hat er eine wichtige Partei hinter ſich, und wenn die Royaliſten, und zum Unglück gibt es ſolcher Verruchten noch ſehr Viele, wenn die Royaliſten