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Hochverräthern und Königsmörbern verzeihen zu wol⸗ len, ſchwört es immerhin! Da, Sire, hier iſt die Feder, unterzeichnet!
Er reichte dem König die Feder, dieſer nahm ſie mechaniſch an, und bäückte ſich auf das Papier nieder!
Mit einem raſchen Feberzug unterzeichnete der König. Ach, George, rief er dann freudig, wir werden alſo nach England zurückkehren, und ich werde wieder ein König ſein! Aber ich fürchte, wir werden uns immer wie⸗ der nach unſerm geliebten Frankreich zurückſehnen! Es waren doch herrliche Tage! Welche Feſte, welche Vergnügungen, und was für ſchöne Weiber! Ganz England hat kein Weib, wie Lncy Walter!
Und indem er die Feder, mit welcher er unter⸗ zeichnet hatte, hinlegte, ſagte er: Dieſe engliſchen Frauen ſind ſehr langweilige Geſchöpfe, denn ſie wollen tugendhaft ſein!
Oh, ich kenne einige preiswürdige Ausnahmen, rief der Herzog von Buckingham lachend. Gott ſei Dank, es giebt in Alt⸗England noch manches ſchöne Weib, dem die Tugend nichts weiter iſt, als eine Maske, unter welcher ſie ihr ſchönes Antlitz vor dem rauhen Sturme der Verleumdung verbirgt!
Du wirſt mich dieſe reizenden Weiber kennen leh⸗ ren, nicht wahr, George? fragte der König bittend. Du wirſt nicht ſo barbariſch ſein, das Vergnügen für Dich allein zu behalten.
Werdet Ihr doch die Krone für Euch allein be⸗ halten! ſagte Buckingham lachend..
Ah, Ihr werdet ſie Euch oft genug ein wenig auf⸗ probiren, und mir das Regieren erleichtern! rief der König. Ich gebe Euch Vollmacht dazu, vorausgeſetzt,


