Teil eines Werkes 
1. Band (1864)
Entstehung
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Helfrid hatte ſich in eine Fenſtervertiefung hin⸗ ter die herabgelaſſenen Gardinen zurückgezogen. Ja⸗ cobo ſtand vor denſelben, ſo daß Niemand zwiſchen ihn und Helfrid treten konnte. Als die Arbeiter zu⸗ rückkamen, murrend darüber, daß ſie den, welchen ſie ſuchten, nicht gefunden hatten, ſagte Jacobo:

„Ihr wollt wiſſen, wo Jvar iſt. Nun wohl, ich habe ihn fortgeſchafft;— wohin, davon habe ich keine Luſt euch in Kenntniß zu ſetzen; genug, er be⸗ findet ſich nicht in Akersnäs. Jwar hat meine Werk⸗ ſtätte auf immer verlaſſen, da ich leider nicht die Macht beſitze, ihn gegen die Bosheit und Verfol⸗ gung ſeiner Kameraden zu ſchützen.“

„Glaubt ihm nicht,“ hörte man wieder dieſelben Stimmen rufen.

Bei dem Laute derſelben bedeckte eine Flamme des Zorns Jacobo's Angeſicht, und er rief:

„Schweigt, ihr beide, die ihr nicht mehr in der Fabrik ſeid und folglich kein Wort zu ſprechen habt. Mit denen, welche noch bei mir in Arbeit ſtehen, habe ich zu reden, und denen ſage ich: Jvar iſt vom heutigen Tage an nicht mehr in Akersnäs. Seid ihr zufrieden, oder was wollt ihr noch mehr?“ Wir wollen den abſcheulichen Schimpf, als ob wir bei dem Diebſtahl in der Gruft des Barons F. betheiligt geweſen wären, von uns abgewiſcht ha⸗ ben. Es iſt die Pflicht des Herrn Patrons, unſere

hre zu ſchützen,“ antwortete ein älterer Arbeiter, welcher an der Spitze ſtand.„Der Kronvogt hat gedroht, mich und die andern Schloſſer in Arreſt zu ſtecken. Etwas der Art wollen wir nicht dulden, ſondern der Herr Patron ſoll uns davor bewahren,