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ruhte ein Geiſt der Sauberkeit, welcher ihm das Ge⸗ präge häuslicher Behaglichkeit gab.
Das innere Zimmer war klein und die ganze Möblirung deſſelben beſtand aus einer weißangeſtri⸗ chenen Bettſtelle und dito Sopha, ein paar altmo⸗ diſchen Lehnſtühlen und einem Schranke mit einem kleinen Einſchlagſpiegel darauf.
Als Meiſter Thorsſon in Begleitung von Jvar eintrat, ſaß eine ältere, ſauber gekleidete Frau, am Spinnrocken beſchäftigt, im äußern Zimmer. Sie ſchaute von ihrer Arbeit auf und ſagte in ſcharfem
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Ton:
„Es kann doch noch nicht Veſperzeit ſein.“
Und dabei warf ſie einen Blick auf die Standuhr.
„Ach nein, liebe Greta; aber deßhalb können wir doch heraufkommen,“ antwortete der Meiſter, während er an der Thüre die Holzſchuhe auszog.„Es iſt ſo, aber Sie muß wiſſen, daß Jvar heute ſechszehn
Jahre alt wird, und darum denke ich, ihm und mir ein kleines Ertra⸗Vergnügen zu geſtatten.“
„Das iſt alſo etwas ſo Wichtiges, ob dieſer Gelbſchnabel da geboren worden iſt oder nicht. Mir dünkt, man ſollte dieſen Tag eher vergeſſen, als ſei⸗ ner gedenken, ſo ſchmachvoll iſt er,“ entgegnete Greta, indem ſie einen nicht ſehr freundlichen Blick auf Jvar richtete.„Es wäre wahrhaftig beſſer geweſen, wenn er niemals das Tageslicht erblickt hätte, und Er darf nicht glauben, Thorsſon, daß ich ihm irgend etwas Anderes als Häring und Kartoffeln zum
Abendbrod geben werde. Es iſt gar nicht nöthig,
ſich einzubilden, daß ich wegen einer ſolchen Brut viel Umſtände machen werde.“ 2*


