Werfen wir einen Blick auf die entflohene Zeit von ſechs Jahren zurück, wie kurz erſcheint ſie uns nicht, und doch, wie viele Umwandlungen haben in dieſem Zeitraum geſchehen können!— Oſft genügt ja ein einziger Tag, um während ſeines Verlaufes ein Menſchenleben umzugeſtalten, und für Andere können Jahre verſchwinden, ohne daß ſie eine Ver⸗ änderung mit ſich bringen; man ſollte glauben, die Zeit ſtehe ſtill, ſo gleichen die Tage einander.
Nach Verfluß von ſechs Jahren wollen wir den Leſer auf den Schauplatz der in den vorangehenden Blättern geſchilderten Ereigniſſe zurückführen.
Die Frühlingsſonne hatte die Erde wieder in Grün gekleidet. Es war ein ſchöner Sonntag im Mai. Die feſtlich geputzten Bauersleute kamen aus der Kirche von Kungsborg. Eine Weile blieben ſie noch auf dem Hügel, wo das Gotteshaus ſich erhob, ſtehen, um über dieß und jenes zu plaudern. Als die Equipage des Grafen Romarhjerta mit dem gräf⸗ e Paare abgefahren war, zerſtreute ſich das Volk.
Ein paar andere Wagen hielten auf verſchiedenen Seiten der Kirchhofsmauer.


