Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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freilich auf das Schmerzlichſte wieder auf. Schon gedachte er Blancen nachzueilen, haͤtte er ſie auch bis in die Gemaͤcher der Koͤnigin verfolgen muͤſ⸗ ſen. Doch dieſe ſelbſt im Geleite der Frau von Couci trat jetzt aus Katharinens Zimmer.

Wißt ihr vielleicht daruͤber Auskunft zu ge⸗ ben, was aus dem Fraͤulein Nurſey geworden iſt? fragte ſie ihn, mit einem Geſichte, deſſen tiefe Be⸗ truͤbniß beim Anſchauen des ſeinigen immer mehr von dem Ausdrucke der unverkennbarſten Abnei⸗ gung vor ihm verdraͤngt wurde. Doch nein! Wie koͤnntet ihr davon wiſſen! Eher moͤchte ich fragen, was ihr hier wollt. Zugleich verbiete ich euch, jemals wieder einen Fuß in Gemaͤcher zu ſetzen, die zu den meinigen, oder zu den mei⸗ ner Dienerinnen fuͤhren.

Qualvoll, wie der durch Zauber auf die Erde zuruͤckgerufene Schatten eines Begrabenen, wankte Arthur die Schloßtreppe hinunter, immer von Neuem zuſammenſchaudernd vor dem Wiederhall ſeiner eigenen Tritte an ihrer Woͤlbung.

Der Name der Nurſey, der Geſpraͤchsgegen⸗ ſtand einiger unten am Portale Verſammelten, war das Erſte, wovon ſeine Aufmerkſamkeit wie⸗ der aufgeregt wurde. Aus den hier zu verneh⸗

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