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Ein heftiger Schreck zuckte Arthurn durch Mark und Bein, als er zu Hauſe den Schleier um ſeinen Arm vermißte. Diener mit Fackeln mußten ſogleich die Straßen ſeines Heimritts durchſuchen und allenthalben Nachftage halten, waͤhrend er ſelbſt nach dem Aldermannshauſe eilte. Hier aber wollte Niemand ſolch einen Schleier gefunden haben. Als habe durch dieſen Verluſt ſein ganzes Geſchick ſich zum Boſen gewendet, ſo raſ'te er bald darauf in Katharinens Gemach.
Hoch erfreut, als er, ganz unverhofft, ihr doch noch gemeldet wurde, war dieſe ihm entge⸗ gengeeilt, blieb aber ſogleich, durch den auffallen⸗ den Trug all ihrer Erwartungen im Innerſten vernichtet, vor den rollenden Augen des Todten⸗ bleichen ſtehen.
Mein Schleier! ſtammelte er. Hat vielleicht ein ungluͤckſeliger Scherz von eurer Seite mir die Angſt bereitet, in der ihr mich uͤber dieſen Verluſt erblickt? Gebt mir ihn dann wenigſtens ohne Verzug und Aufenthalt.
Was weiß ich von euerm Schleier? antwor⸗ tete Katharine empfindlich. Seit ich uͤber Tafel


