Teil eines Werkes 
1. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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ber faſt ganz uberdeckten Guͤrtel, funkelte der Gold⸗ griff eines Dolches, wie ſolche die Edelfrauen und Fräulein der damaligen Zeit in England zu tragen pflegten. Beſonders gefiel auch Arthur. Die un⸗ gewoͤhnliche Glut gab ſeinen, ſonſt etwas blaſſen Wangen einen eigenen Reiz, und den blauen Au⸗ gen das einnehmendſte Feuer. Der kleine, ſchwarze Sammthut, deſſen drei weiße Reiherfedern ſich tief herunterwiegten„ verſahen das feine Geſicht mit einer ſehr wohlgefälligen Schalkheit. Bei dem Feuer, das in ihm flammte, die Kaͤlte des nahenden Abends nicht empfindend, war ſeiner linken Schulter der dunkle Mantel entſchluͤpft und der enganliegende, grasgruͤne Sammtkoller mit reicher, goldener Stickerei, verbunden mit gleicher, am Kniee durch ſilberne Ketten befeſtigter, Beinbe⸗ kleidung, ſchien den jungen, kraͤftigen Koͤrper nur zu verbergen, um die Schoͤnheit ſeiner Verhält⸗ niſſe mehr in's Licht zu ſeben.

Der Zug hatte ſich, durch das allmählige Abge⸗ hen der daran Theil Nehmenden in ihre Behauſung, ſchon ziemlich aufgelöſt, als auch Arthur mit Ka⸗ tharinen ihn verließ und um eine Ecke der Straße bog, ſie nach ihrer Wohnung zu geleiten. Der helle Tag war bereits dem Anbruche der Damme⸗