Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
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nicht, daß von da, wohin ihr ſelbſt ihn ſtießet, die Gnade aller Koͤnige des Erdbodens zu ohn⸗ maͤchtig ſeyn wuͤrde, ihn zuruͤckzurufen?

Das Geſicht der bebenden Blanca, deſſen ſtarrer Blick bald auf dem Geliebten, bald auf dem finſtern Leidtragenden haftete, gab ein Herz zu erkennen, das auf dem Punkte ſtand, unter dem Drucke der Ereigniſſe zu zerſpringen.

Aber ſie erholte ſich wieder etwas an der fe⸗ ſten Miene und dem gefaßten Tone, mit denen Arthur hierauf zu ihm ſprach: Ritter, ich ehre eure Trauer um einen Gebieter, dem ihr euer Leben gewidmet hattet. Ehrt dafuͤr auch ihr das Wort der reinſten Wahrheit aus meinem Munde.

Kein Wunder, wenn der Verblichene, dem ihr ſo

eben die letzte Ehre erzeigt, euerm Blicke die Frei⸗ heit raubte und euer Schmerz Wellmoore's Ver⸗ ſchwinden mit dem Tode des Knechts verwechſelt, der ſeine unnuͤtze Wuth unter meinem Schwerte aushauchte.

Wie aber ſo fiel der Leidtragende ihm mit der fruͤhern finſtern Miene hier in's Wort wie, wenn der ſelige Wellmoore, ſo gut, wie wir vier, ſich unter einem Knechtshelme verborgen hatte?

Die andern Drei bekraͤftigten dieſes.