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tigſter Troſt. Wenn Alles der Glucksſonne folgt, die ſich von mir abwendet, ſo bin ich ſeines Blei⸗ bens doch gewiß, auch in der ſchwärzeſten Gewit⸗ ternacht. Oder ſaht ihr ſchon je den treuen Hund ſelbſt um den feinſten Leckerbiſſen buhlen, wenn es nicht meine Hand war, die ihn reichte? Der waͤre nimmer von mir abgefallen, wie ſo Viele. Glich doch das Schloß zu Briſtol einem Baume im Spaͤtherbſt. Bei eingetretenem Sturme ver⸗ lor er faſt alle Blaͤtter. Auſſer Rutland und einigen Wenigen, wuͤrde mir bald Niemand geblie⸗ ben ſeyn. Da lob ich meinen Hund. Schmei⸗ chelt er auch bisweilen mir, ſo lebt doch Niemand auf der Welt, den er eines Gleichen wuͤrdigen, ja deſſen Liebkoſungen er nur der Annahme werth halten ſollte. Wahrlich, mein Tod riſſe auch ihn unter die Erde, der Gram, mich nicht mehr zu ſehen, verzehrte gewiß ſein treues Leben. Man hat ſo ſchoͤne Beiſpiele von Hundestreue. Sind euch deren eben bei der Hand, Ritter, ſo theilt mir ſolche zum Zeitvertreibe mit. Nur nichts von Menſchen! Der treuen giebt es doch, wahrlich, allzuwenig.
Gnaͤdigſter Koͤnig— bat Wellmoore, im Tone des Gekraͤnkten.
Nun ja— ſprach Richard— ihr gehoͤrt zu


