Teil eines Werkes 
2. Theil (1826) Das Verhängniß / von Fr. Laun
Entstehung
Einzelbild herunterladen

63

lebens, um mich behalten haben. Allein die Stadt London hat ſo reichlich fuͤr Mannſchaft und Waf⸗ fen geſorgt, daß ſie mit Recht darauf antrug, euch dem Dienſte meines hochverehrten Oheims nicht laͤnger vorzuenthalten. Wenn auch die Dienſte, ſo ihr mir leiſtetet, nur kurz waren, ſo waren ſie doch deſto groͤßer. Denn, wahrlich, ohne eure Geleitung wuͤrde ich dieſe Stadt ſchwerlich ſo gefahrlos erreicht haben. Gehabt euch wohl, und wie ich euch und den Eurigen mich fuͤr immer verbunden achte, ſo bringt, bitte ich, auch ihr den Dank eures geruͤhrten Herzens euerm weiſen Herrn, meinem innigſtgeliebten Oheime, und er⸗ ſuchet ihn in meinem Namen, auch kuͤnftig mir ſeinen wahrhaft väterlichen Rath nicht zu entzie⸗ hen. Nimmer werde ich vergeſſen, daß in der Großmuth ſeiner Unterſtuͤtzung der Keim zu dem Gluͤcke lag, das ich meinem Vaterlande zu berei⸗ ten hoffe. Gott geleite euch!

Zugleich trug der Herzog ſeinem nunmehri⸗ gen Schatzmeiſter die Ertheilung reichlicher Ge⸗ ſchenke fuͤr ſie und ihre Leute auf.

Gegen Abend hatte die Menge Unbewaffne⸗ ter vor dem Palaſte des Herzogs von Lancaſter einem ſtattlichen Heerhaufen zu Pferde weichen