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„Seyn Sie deßhalb unbeſorgt“— verſetzte das Mädchen mit dem ſüßeſten Lächeln, das in ihren Roſenwangen zwey niedliche Grübchen erzeugte—
„der Geiſt Alinens wird Sie nicht verfolgen! Nur ein Windſpiel der Fürſtinn, das ſie, glaub' ich,
von einer Freundinn geerbt hat und, ich weiß nicht warum, durchaus in meiner Nähe begraben wiſſen wollte, liegt unter dieſer Trauerweide, und da es wohl ſeyn könnte, daß die Fürſtinn im Vorbeyfah⸗ ren hier anhielt, ſo wollte ich, wie ſchon öfters, einen Kranz auf den Stein legen. Sie iſt dann im⸗ mer ſehr gnädig gegen mich und nennt mich ein gu⸗ tes Kind. Doch iſt dieß eben nicht nöthig, und wenn dieſen Blumen ſonſt die Ehre widerfahren kann, gemahlt zu werden, ſo will ich Sie nicht darum bringen! Es muß recht hübſch ſeyn, gemahlt zu werden!*
Sie nahm dabey den Kranz von der Stein⸗ platte, auf der ich die Worte:
Aline, Mariavens und dann
Julia's
treuer Lieblinz
las, und überreichte ihn mir mit einer ſchäkerhaf⸗ ten Verbeugung. Ich ſuchte mich mit dem Kranze
auch der Hand zu bemeiſtern, aber die Holde ents


