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müßt Ihr die rebelliſche Suſanne einſperren. Ihr werdet Gold haben— ſo viel Gold, daß Ihr nicht wiſſet, was Ihr damit anfangen ſollt. Gebraucht oder mißbraucht es— Ihr werdet euren künftigen königlichen Reichthum nicht erſchöpfen— wenn Ihr aber trotz der Macht, welche Euch dieſe Schätze verleihen werden, dann immer noch der Selave eines Weibes bleibt, dann entſage ich Euch, Chiffinch.«
»Nein, ich werde dann Herr ſehn, unumſchränkter Herrl«
„Stoßen wir denn an auf eure Freiheit! Eure Herr⸗ ſchaft ſoll leben!«*
„Aber auch Suſanne ſoll leben— die ſchönſte meiner Sclavinnen!« rief Chiffinch, der nun ziemlich berauſcht war⸗
Die Gläſer klangen noch, als die Thür ſich öffnete und eine Frauengeſtalt eintrat.
Es war Suſanne.
Chiffinch ließ erſchrocken ſein Glas fallen und eilte auf die ſo unerwartete Erſcheinung zu.
Die Irländerin wies ihn mit gebieteriſcher Geberde zurück.
„Seit drei Stunden ſuche ich Euch überall,« ſagte ſie zu ihm.„Wie es ſcheint, wißt Ihr Euch in meiner Abweſenheit ganz angenehme Zerſtreuung zu verſchaffen!«
„Suſanne, ich ſchwöre Euch—*
»Ei, was habe ich darnach zu fragen!— Seyd Ihr nicht frei?«
„Leider nein, ich bin es nicht, Grauſame. Ihr wiſſet wohl, daß niemals ein unterwürfigerer Sclave—6
»Das werden wir erſt ſehen,« unterbrach ihn Suſanne. „Iſt der Herzog von Monmouth in London angelangt?⸗
„Ja.*


