Teil eines Werkes 
2. Th. (1845)
Entstehung
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„O! ich weiß Alles; ich habe oft Dinge erfah⸗ ren, die ich nicht habe wiſſen wollen!... Ich hatte wohl Grund, zu lachen, als Sie mir ſagten: es ſei eine junge Dame vom Lande.“

„Wahrhaftig, ich kann mich nicht genug wundern, nein!.. wie wiſſen Sie das Alles?..

„Das bleibt bei mir.“

„Sie kennen augenſcheinlich dieſes junge Mädchen.“

„Nein. ich habe nie mit ihr geſprochen.“

„Da Sie von Allem ſo gut unterrichtet ſind, ſo wiſſen Sie ohne Zweifel auch, daß Ninie mir geftern geſchrieben hat.“

„Sie hat Ihnen geſchrieben? dieß wußte ich nicht

und was hat Sie Ihnen denn geſchrieben?“

„Sie lud mich ein, Sie zu beſuchen...“

„Sie liebt Sie noch?“

„Nein, ſie will im Gegentheil mit mir von ihrem erſten Liebhaber reden... von jenem, den ſie vor mir kannte, und an den ſie, wie ich glaube, immer denkt.“

„Wirklich!.. und doch iſt ſie ihm wegen Ihnen untreu geworden.“

„Er hatte ſie aufgegeben!“

S„Sie haben den, welchen ſie vor Ihnen liebte, nicht gekannt?“

„Nein, ohne Zweifel...

„Sie hat Ihnen ſeinen Namen nicht geſagt?“

„Er nannte ſich Adolph.. dieß iſt aber vermuth⸗ lich bloß ein angenommener Name.“

„Ah! er ließ ſich Adolph nennen?“ „Aber Madame, ich meine, die Liebſchaften der