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Die fetten und die magern Menſchen.
Man hat von jeher fette Menſchen für gutmü⸗ thige, magere aber für ſchlaue, hinterliſtige Leute gehalten. Dieſer Meinung war auch der berühmte Cajus Julius Cäſar, welcher ſich bey irgend einer Ge⸗ legenheit alſo äußerte: vIch fürchte mich nicht vor den fetten und gekräuſelten, ſondern vor den bleichen und hagern Menſchen.«
Die feigen Soldaten.
Manchem Soldaten geht es wie jenem Krieger in der Fabel, der als er in den Krieg zog und von ohnge⸗ fähr einige Krähen ſchreien hörte, ſogleich die Waffen niederlegte und ſtille ſtand— und endlich wieder in ſeine Hütte zurückkehrte. Einen braven Krieger ſoll ſelbſt das fürchterlichſte Feldgeſchrei ſeiner Feinde,
noch der Donner der Kanonen nicht entſetzen.
Das höchſte Sluͤck eines guten Herr⸗ ſchers.
Das höchſte Glück eines guten Beherrſchers kann bloß in dem Selbſtbewußtſeyn liegen, nach allen Kräf⸗ ten an der Beglückung ſeiner Untergebenen gearbeitet zu haben.
Die Gerechtigkeit.
Keine Tugend macht durch ihren Ruhm und durch ihr Anſehen ſich mehr Neider, als die Gerechtigkeit, weil ſie die größte Macht und das größte Zutrauen ſih beym Polke gewinnt.
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