Teil eines Werkes 
1. Buch (1863)
Entstehung
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einen ſchwachen, ſchmalen Lichtſtreif. Er wandte ſeine Blendlaterne ab. Richtig, da war der Lichtſtreif. Und jetzt auch ein dumpfes Geräuſch dahinter wie von ver⸗ worrenen Menſchenſtimmen. Der Captain legte ſein Ohr an die Wand. Kein Zweifel, das Geräuſch war dahinter. Er ging im Dunkeln dem Lichtſtreif nach. Hier mußte ſich eine Thür in der Mauer befinden. Er taſtete mit den Händen, und empfand deutlich, daß an der Stelle, wo der Lichtſtreif ſaß, die kalte Feuchtigkeit der Mauer durch Etwas unterbrochen ward, was ſich wie Holz anfühlte. Der Lichtſtreif mußte aus der Thür kommen. Er taſtete weiter; hier fand ſich ein kleines Loch in der Thüre, welches durch Staub und Spinne⸗ webe verſtopft ſchien. Es war nicht ſchwer, dieſe Hin⸗ derniſſe zu entfernen. Der Captain legte das Auge an die Oeffnung— und das des Geſp pen ſterhauſes war gelöſt!

Da war ein hoher, wüſter Kellerraum, durch einige trüb ſchwehlende Oellampen erleuchtet; und ein bunt⸗ ſcheckiges Geſindel, reif für die Kolonie und den Galgen, lag auf den feuchten, ſchmutzigen Steinen. Die Meiſten ſchienen zu ſchlafen. Nur ein Mann von vierzig oder fünfzig Jahren mit braunem, verwittertem Geſicht, und neben ihm eine alte Frau wachten. Der Mann log mit dem Rücken an eine eigenthümliche Maſchine ge⸗ lehnt, deren Zuſammenhang der Captain nur langſam entziffern konnte. Da war eine gewaltige Scheibe, wie ein Rad, welche durch ein Hebelapparat zu bewegen war. Die Scheibe war von Glas. Glasfüße, Metallchlinder mit Kugeln an ihren Enden vollendeten das wunderliche

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