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ſchleudern ihn herüber, hinüber, reißen Stücke von ſeinen Kleidern, ſtoßen ihn, ſchlagen ihn.
Erbarmen, oh, Erbarmen!
Ein Weib ſchreit's, ein junges, bleiches Weib, das ſich gewaltſam durch die Menge zu ihm herandrängt ein Weib, dem jetzt, da er in Todesgefahr iſt, das, liebende Herz erwacht iſt. Erbarmen, tödtet ihn nicht! Er iſt mein Gatte! Laßt ihn mir!
Sie ſtoßen ſie zurück, ſie faſſen ihr die Hände, ſie halten ihn mit Gewalt zurück.
Er muß ſterben! Er ſoll ſterben!
Sie haben ihn geſchlagen, geſtoßen, mit Steinen nach ihm geworfen, ſein Geſicht iſt von Blut über— ſtrömt, ſeine Arme ſind gebrochen.
Nun fallen Schüſſe! Einer! Zwei! Noch ein Dritter!
Herr Jeſus! Erbarme Dich! Er ſtürzt zuſammen,— das grauſenvolle Werk der Volksrache iſt vollbracht!— Der Fürſt Felix von
Lichnowsky iſt ihr zum Opfer gefallen! Aber er iſt noch nicht todt! Er ächzt noch, er leidet noch! Oh, und wie furchtbar leidet er! Er fleht um ein wenig Waſſer. Ein Weib, ein bleiches Weib ſtürzt von dannen und kehrt zurück mit


