344
das da mitten im Garten liegt, in das Haus des Kunſtgärtners Schmidt.
Ach, hier iſt es ſtill und friedlich, hier ſind wir gerettet! Hier können wir uns verbergen!
Unglücklicher Fürſt, die Gefahr iſt immer neben Dir geblieben, ſie iſt mit Dir eingetreten in das friedliche, ſtille Haus, ſie ſchwebt als finſterer Rabe über Dir, wie Du mit dem General jetzt eintrittſt in die ſtille Wohnſtube des Gärtners, und die dort wei⸗ lende Frau Schmidt fragſt: darf man hier eintreten? Wollen Sie uns eine Zuflucht gewähren?
Sie iſt eine brave und tapfere Frau! Sie weiß nicht, wer die Herren ſind, aber ſie wird Diejenigen, welche ſich über ihre Schwelle geflüchtet, nicht zurück⸗ ſtoßen, nein, gewiß nicht. Auch ihr Mann, der eben ins Haus kommt, wird es nicht thun, obwohl er jetzt ſchon ahnt, wer die beiden Herren ſind. Denn die Verfolger ſind ſchon da, ſie ſind ſchon im Garten! Sie haben vorher die beiden Reiter nur verlaſſen, um auf einem Richtweg an die Hinterſeite des Gartens zu kommen, ſo daß die beiden Reiter ihnen gerade entgegen kommen mußten. Jetzt ſind ſie in den Garten eingedrungen, jetzt durchſuchen ſie mit lautem Gebrüll das Treibhaus.


