Teil eines Werkes 
4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 3. Band (1863)
Entstehung
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3 Pöbele S25 2 Sie wollen heute ſpazieren reiten, Durchlaucht?

verachten fragte Herr von Meyern erſtaunt.

ſte In.

le. I Und warum nicht, mein Freund?

bel heute N Dure euf 35 3 3 un, Durchlaucht, einfach deshalb nicht, weil man

ͤich von heute eher riskirt, dem Tode, als einem hübſchen Mäd⸗

orher et chen zu begegnen.

neten de Begegne ich ihm, ſo grüße ich ihn und reite raſch um ihn vorüber, ſagte der Fürſt lächelnd. Ich bitte Sie, hme des Freund, leihen Sie mir ein Pferd. Ich muß hinaus en. Ich zum Reichsverweſer, um ihn zu warnen. er dabon Sie wollen Andere warnen, Durchlaucht? Ich zu ſeiner beſchwöre Sie, laſſen Sie ſich lieber ſelber warnen. V naus be⸗ Reiten Sie heute nicht! Es droht Ihnen Gefahr! Sie haben Feinde, viele erbitterte Feinde, und dieſe g ſind heute befliſſen, das Volk gegen Sie aufzureizen. en öſter⸗ Sie laſſen dazu kein Mittel unverſucht, und ich ſelber, viellecht als ich auf der Straße war, um ein wenig zu recog⸗ mich af nosciren, ſah da einen ungeheuren Volksauflauf, in deſſen Mitte auf einer Barricade ein junges Weib en Kopf ſtand und mit leidenſchaftlicher Beredſamkeit die Wuth rnnhe des Volkes gegen Ew. Durchlaucht aufzuſtacheln ſuchte. ſten von Ich weiß es, ſagte der Fürſt freundlich. Ich kenne 1 Zpazier dieſe arme Perſon, ſie iſt in Folge einer unglücklichen

Liebſchaft wahnſinnig geworden, und in ihrem Wahn⸗