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haßt, und daß, wenn Du ihm Dein romantiſches Mär⸗ chen erzählſt, ſie wuthſchnaubend mich nicht bloß für einen Volksverräther erklären werden, wie ſie das geſtern auf der Pfingſtwieſe gethan, ſondern auch für
einen Frauenverräther, der das Verbrechen begeht, nicht einmal die Sünden und den Treubruch Anderer büßen
zu wollen, der nicht für den fabelhaften General von Santjago gelten will, da er doch die Ehre hat, der Fürſt Felix von Lichnowsky zu ſein.
Du biſt alſo entſchloſſen? fragte ſie kalt und feierlich. Du willſt alſo ſterben?
Nein, ich kann nicht ſagen, daß ich ſchon jetzt dazu große Neigung verſpüre, rief er lachend. Aber ich glaube auch nicht, daß der Tod mir ſchon ſo nahe iſt, und jedenfalls fürchte ich nicht Deine Drohungen. Und nun, meine ſchöne Kleine, laß es genug ſein und verzeihe mir, wenn ich Dich bitte, mich zu verlaſſen. Ich habe Luſt, einen Spazierritt zu machen, alſo laß uns Abſchied von einander nehmen.
Oh Gott, Gott, ſchrie ſie wild. Du willſt mich und Dein Kind verleugnen? Du willſt nicht wieder gut machen, was Du verſchuldet haſt?
Ich habe nichts verſchuldet und alſo habe ich nichts wieder gut zu machen, rief' er achſelzuckend. Wir


