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4. Abtheilung, Erzherzog Johann als Reichverweser : 3. Band (1863)
Entstehung
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darf ſie mehr denn je der Dienſte erprobter Männer und treuer Vertheidiger ihrer Rechte.

Kaiſerliche Hoheit, ich bin bereit, in dieſem Kampfe mein Leben zu laſſen, rief Metternich glühend; aber ich bin auch bereit, den Kampf aufzugeben, wenn es dem Wohl des Kaiſerhauſes förderlich iſt. Sollte es der Wunſch, oder die Abſicht des Kaiſers ſein, mich meiner Stellung zu entheben, ſo werde ich augenblick— lich zurücktreten. Ich bin zu alt, um noch ehrgeizig zu ſein, zu lange an meinem Platz, um ihn nicht hö⸗ herer Rückſichten wegen bereitwillig verlaſſen zu kön⸗ nen. Ich habe niemals nach Popularität geſtrebt, aber ich werde eben ſo wenig jetzt wie bei frühern Anläſſen aus einer möglichen Unbeliebtheit meiner Perſon das Motiv ableiten können, von einem Poſten zurückzutreten, welchen der Kaiſer mir anvertraut hat, und den ich nur mit der mir gebührenden Würde verlaſſen kann.*)

Sie ſollen und Sie dürfen ihn nicht verlaſſen, am allerwenigſten jetzt, ſagte Erzherzog Ludwig entſchie⸗

den. Der Kaiſer, wie geſagt, kann Ihrer Dienſte

*) Des Fürſten eigene Worte. Siehe: Schmidt⸗Weißen⸗ fels: Fürſt Metternich. Geſchichte ſeines Lebens und ſeiner Zeit. Band II. S. 248.

Mühlbach, Erzh.

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erzog Johann. 4. Atbth. III