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neigend. Ew. kaiſerliche Hoheit ertheilten Audienz und wir konnten die Unterbrechung der Conferenz benutzen um von dem Herrn Landesmarſchall uns ein wenig belehren zu laſſen über die Stimmung der Stände und über das, was morgen bei der Eröffnung derſelben geſchehen kann. Der Herr Graf war ſo gü⸗ tig uns umfaſſende Auskunft zu geben, und mich über Vieles zu belehren, was ich nicht wußte und was
mir bisher fremd geblieben. Alles, was er Ihnen ſagen konnte, faßt ſich am Ende doch zuſammen in dem einen Wort Revolution, das ich ihn bei meinem Eintritt ausſprechen hörte, rief der Erzherzog heftig. Ja, es iſt die Revolution, welche im Begriff iſt, ihr Haupt zu erheben; ſie heult drunten auf dem Platz vor der Kaiſerburg ihre Sturm⸗ lieder, ſie iſt mit dem Ständemarſchall hier eingetre⸗ ten in den Conferenzſaal, ſie hat ſich mit den beiden Profeſſoren der Univerſität zu mir herangedrängt und es gewagt an mich, an den Kaiſer, den ich vertrete, * ihre unverſchämten Forderungen zu ſtellen. Leugnen Sie es nicht, Graf, wenn morgen in dem Stände⸗ hauſe die Landſtände ihre Sitzungen eröffnen, ſo wird es die Revolution ſein, welche den Präſidentenſtuhl
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einnimmt, welche den Vorſitz führt bei Ihren Be⸗


