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bereit, Ihre Botſchaft entgegenzunehmen, im Namen und Auftrag des Kaiſers.
Ew. Hoheit werden die Gnade haben, dem Kaiſer die Adreſſe zu übergeben, ſie in ſeine eigenen Hände niederzulegen?
Ich habe die beſtimmten Befehle des Kaiſers und ich werde ſie erfüllen. Geben Sie mir alſo die Adreſſe und ſeien Sie verſichert, daß der Kaiſer ſie erhalten ſoll, vorausgeſetzt, daß ihr Inhalt nicht der Art iſt, daß der Kaiſer dadurch verletzt, oder gereizt wird, denn Sie, Herr Profeſſor Endlicher wiſſen ſehr wohl, daß die ſchwache Geſundheit Sr. Majeſtät der⸗ gleichen geiſtige Anſtrengungen nicht zu ertragen ver⸗ mag. Sagen Sie mir alſo den Inhalt Ihrer Adreſſe.
Kaiſerliche Hoheit, ich faſſe ihren Inhalt in dieſen kurzen Worten zuſammen: die Studenten beſchwören Sr. Majeſtät, Denjenigen zu verabſchieden, auf den ganz Oeſterreich mit Haß und Zorn hinblickt, als auf den Träger eines Syſtems, das ſich überlebt hat, und das nicht mehr den Anforderungen und der Bildung der Völker entſpricht.
Und wer iſt es, den die Studenten als den Trä⸗ ger dieſes Syſtems betrachten?


