262
es wird ſich ſeine Freiheit, ſeine Unabhängigkeit er⸗ kämpfen von dem verhaßten Feinde. Und fürchtet nicht, Ihr, die Ihr geſtorben ſeid unter der ſchweren Hand Oeſterreichs, fürchtet nicht, daß dieſe Hand auch jetzt noch die junge aufblühende Revolution in ihrer Würgerhand erdrücken könne, wiſſet vielmehr, daß es die Revolution ſein wird, we lche Oeſterreich erdrückt
und unter ihre Füße tritt. Denn wir haben dafür 19
geſorgt, daß die Revolution ſtark und ſchlagfertig ſei nicht blos in Italien, ſondern in allen den geknechte⸗ ten Provinzen und L Ländern, welche dem Scepter der Habsburger ſich beugen mußten. Sie ſtehet da mit dem Schwert in der Hand, in Ungarn wie in Gali⸗ zien, in Böhmen wie in Italien, und endlich ſtehet ſie da in Oeſterreich ſelber, ſtehet hier in Wien an den Pforten der Kaiſerburg die ſ ſchlagfertige, gerüſtete Revolution und wartet auf das Signal, daß ſie den
Schlachtenruf ertönen, daß ſie das Schwert erheben
ſoll zum Angriffe, zum Siege. Und dieſe Stunde iſt gekommen und das Signal wird gegeben werden. Aus allen Provinzen ſind die geheimen Abgeordneten der Revolution hier angelangt und haben es den Häuptern der großen Revolutionspartei, welche hier in Wien ihren Sitz hat, gemeldet, daß alle Vorbereitun⸗


