und Haaren verſchluckt, und müßt' nun für alle drei arbeiten, nebenher aber noch als Kaiſer meine Pflicht thun.—
Es iſt wahr, ſeufzte Metternich ſchwermüthig, Ew. Majeſtät ſtrengen ſich zu ſehr an, Ew. Majeſtät ſollten bedenken, daß das Wohl des Staates, der Na⸗ tionen, welche den Kaiſer Franz anbeten als ihren Herrn und Kaiſer, daß das Wohl ganz Europa's b dingt iſt von Ew. Majeſtät Wohlbefinden und langen Leben. Ja, ich wage es noch Einmal zu behaupten, Ew. Majeſtät ſtrengen ſich zu ſehr an, Sie arbeiten zu viel, zu ununterbrochen und zu ruhelos. Sie ſo ten ſich mehr Ruhe gönnen, und die drei Hofräthe in Gnaden aus Sich Selber entlaſſen, um ſie als wirk⸗ liche Perſonen neben ſich arbeiten zu laſſen,
als Kaiſer in letzter Inſtanz zu entſcheiden.
Es geht nicht, nein, es geht halt nicht, murmelte der Kaiſer gedankenvoll vor ſich hin, darf mir keine Ruhe und keine Erholung gönnen, denn die ganze Maſchin' würd' halt ſtocken und in Unordnung gerathen, wenn ich die Hand von ihr abzöge, und ſie nit ſelber, und ganz allein regieren wollte. Kenn' ihre Eigenthümlich⸗ keiten und ihren Bau allein, weiß, wie man ſie anzu⸗ faſſen hat, damit ſie in ihrem richtigen Gange gehe.


