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Uniform, die Bruſt geſchmückt mit blitzenden Orden. Es war der Fürſt, der Kaiſerſohn, der heute die Gäſte willkommen hieß, aber an ſeiner Seite, hold und lieblich, einfach und ſchlicht wie immer, ſtand ſeine Anna, die Tochter aus dem Volke, durch die der Kaiſerſohn ſich mit dem Volke, das er liebte, zu ewi gem Bunde vermählt hatte. Das einfache Brautkleid von weißem Mull umhüllte ihre ſchöne zierliche Ge ſtalt, das ſchöne braune Haar war geſchmückt mit einem Kranz aus Edelweiß und Alpenroſen, und ein eben ſolcher Strauß prangte an ihrem Buſen. Nichts Glänzendes war an ihr, nichts Glänzendes als ihre ſchönen braunen Augen und das Lächeln des Glückes, das ihr Antlitz, ihre ganze Erſcheinung wie mit einer Glorie überſtrahlte.
Drinnen in der Kapelle, im Beiſein aller ſeiner Gäſte ſollte jetzt vor dem Altar in der dafür geöff⸗ neten Vertiefung der Blechkaſten eingeſenkt werden mit allerlei Erinnerungszeichen an den Tag der Weihe und mit der Stiftungs⸗Urkunde, von dem Erzherzog Johann ſelber geſchrieben und verfaßt. Dieſe Stif— tungs⸗-Urkunde, welche der Erzherzog jetzt mit tiefer, bewegter Stimme vorlas, begann alſo:
Im vierzigſten Jahr meines Lebens, nach ge
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