Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 2. Band (1862)
Entstehung
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Muth und die Macht haben uns beizuſtehen gegen Metternich und gegen den Kaiſer?

Ich! ſagte eine leiſe, ſchüchterne Stimme hinter ihnen, und als ſie Beide erſchreckt und ſtaunend ſich umſchaueten, ſahen ſie da zwiſchen der Sammetportière des Schlafgemachs den ſchönen, bleichen Kopf des Herzogs von Reichſtadt hervorſchauen.

Du warſt dort, mein Sohn? fragte die Herzogin erglühend. Du haſt gehört, was wir hier geſprochen?

Ja, Mama, ſagte der Knabe, indem er zwiſchen den Vorhängen hervortrat und langſam zu den Beiden heranſchritt, ja, Mama, ich habe Alles gehört. Ich bitte Dich und den lieben Oncle Johann um Ver— zeihung, daß ich gehorcht habe, aber ich mußte doch Alles wiſſen, und ich will Dir auch ſagen, warum ich das mußte. Damals, als Du abreiſen wollteſt nach Parma, und als der Kaiſer zu Dir kam, da ſaß ich im anderen Zimmer und ſpielte. Der Kaiſer wußte nicht, daß ich da war, und er ſprach mit Dir, und er befahl Dir, Du ſollteſt und müßteſt in vier Wochen entweder den Grafen Neipperg heirathen und aufhören eine Erzherzogin zu ſein, oder Du ſollteſt Dich ent⸗ ſchließen, Dich ſtandesgemäß zu vermählen mit dem Erzherzog Johann. Als der Kaiſer den Namen

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