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Sie hören es alſo, ich muß ſterben, jammerte Gentz, ich werde vergiftet.
Ich ſehe nur, mein Freund, daß man Sie ſowohl als mich myſtificiren will, ſagte der Fürſt lächelnd.
Wie denn myſtificiren?
Nun, iſt es nicht weltbekannt, daß der kühne Wort führer der öſterreichiſchen Politik, daß der Hofrath Friedrich von Gentz phyſiſch an einer unbezwinglichen Todesfurcht leidet? Man will ſich den Spaß machen, Sie ein wenig zu ängſtigen, wie man das ſchon ſo oft gethan hat.
Aber man hat ja auch an Sie einen Drohbrief geſchrieben, Durchlaucht?
Vielleicht, da man weiß, daß Sie mein Alter⸗Ego ſind, vielleicht glaubt man, daß ich mit Ihnen nicht blos die politiſche Geſinnung, ſondern auch die Todes furcht theile, und man will mit mir wie mit Ihnen ſeinen Spaß treiben. Wenn man Ernſt machen will mit Dolch und Gift, ſo warnt man nicht Diejenigen vorher, welche man ermorden will. Oder haben Sie etwa gehört, daß man dem armen Kotzebue auch vor her ſolch einen Drohbrief geſchrieben hätte?
Nein, es iſt wahr, ich habe das nicht gehört. Nun alſo, Sie können ſchon daran ſehen, daß es


