Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Erzherzog Johann und der Herzog von Reichstadt : 1. Band (1862)
Entstehung
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kindiſche Todesfurcht, und droht Ihnen mit Gift und Dolch, wenn Sie nicht umkehren, und auf der Stelle aus Carlsbad abreiſen, ohne das Werk, das Sie hieher geführt, vollendet zu haben. Nicht walr, ſo iſt es? Man hat Ihnen Drohbriefe geſchrieber.

Ja, Durchlaucht, ächzte Gentz, man hat mr ge ſagt, daß man mich tödten würde, wenn ich nicht augenblicklich abreiſte.

Ich ahnte ſo Etwas, ſagte Metternich lächelnd, und gerade deshalb kam ich hieher. Auch ich habe heute morgen einen ſolchen Drohbrief erhalten Man ſchreibt mir, daß, wenn ich fortführe in dem Bſſtreben, die Freiheit des Wortes und der Schrift zu unter⸗ drücken, wenn es mir gelänge, die hieſigen Verab⸗ redungen zu Bundesbeſchlüſſen zu erheben, ſo würde an demſelben Tage, an welchem dies in Frankfurt geſchähe, eine Kugel mich treffen, und ſtänd ich ſel ber an der Seite des Kaiſers Franz.

Oh, man gönnt Ihnen alſo doch noch ein Lebens⸗ friſt, klagte Gentz. Mich aber will man auf der Stelle tödten, wenn ich nicht in mich gehe, wenn ich nicht das Werk zerſtöre, das wir hier aufgebau. Leſen Sie, Durchlaucht, leſen Sie!

Er nahm von dem Gueridon, der neoben dem