314
ſchöpft lehnte der Erzherzog ſein Haupt in die Kiſſen zurück.
Und ſo fahr' ich denn wieder einſam und allein in die Welt hinaus, murmelte er ſeufzend. Meine Vergangenheit war voll Schmerz und Enttäuſchung, wird meine Zukunft ihr gleichen? Werde ich immer nur ein Leidender, ein Duldender ſein? Werden meine Feinde immer triumphiren und mich beſiegen? Wird für mich niemals die Stunde der Vergeltung, des Triumphes kommen?— Ja, ſie wird kommen, rief er muthvoll und freudig, ja, auch ich werde einſt mei— nen Tag des Triumphes und der Gerechtigkeit haben! Und an dieſem Tage werde ich Metternich beſiegen, wie er mich jetzt beſiegt hat. Dies ſei meine Hoff— nung für die Zukunft, mein Glaube an die göttliche Gerechtigkeit. Und mit dieſer Hoffnung und dieſem Glauben will ich tapfer weiter kämpfen, und das Leben muthig ertragen!
Ende der zweiten Abtheilung.


