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r gethan. 98 Buches
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und da er ſah, daß der Major ganz mit dem Genuß ſeines Lieblingsgetränkes beſchäftigt war, ſchlug er haſtig einige Seiten um, und las die an der Seite verzeichneten Namen.
Numero Vier, da iſt's, murmelte er leiſe, während der Major ſein halb geleertes Glas gegen das Tages⸗ licht hielt, und ſich des funkelnden Weines freute. Ja, hier iſt Numero Vier.
Und mit einem einzigen glühenden Blick verſchlang er die Worte, welche dieſer Nummer beigefügt waren.
Dieſe Worte lauteten: Staatsgefangener, Namens Hilbert. Für Unterkommen und Verpflegung zu ſorgen, ihm mit Anſtand und Achtung zu begegnen. Niemand erlauben ihn zu ſehen, und Niemand von ſeiner Anweſenheit hier Kenntniß zu geben.*)
Hilbert, ſagte der Baron zu ſich ſelber. Sollte ich mich dennoch geirrt haben? Sollte er es nicht ſein? Ich muß dieſen Gefangenen von Numero Vier ſehen!
Er ſchlug das Buch zu, und ging mit freundlichem, ruhigem Angeſicht zu dem Major hin.
Herr Commandant, ſagte er, ihm freundlich die
*) Wortgetreu.
Siehe: v. Hormayr. Lebensbilder II. 444.


