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waren? fragte Andreas gereizt. Ich will Dir was ſagen, Sepperl, ich bin im Ganzen froh, daß die Oeſter⸗ reicher abziehen. Es iſt beſſer, daß wir allein bleiben, und ſehen zu, was wir allein zu Stande bringen. Es thut niemals gut, daß Militair und Volk im Kampf zuſammenſtehen, denn wenn allda was Tappiches und Unrechts geſchieht, ſo will ſich Jeder ausreden, und Einer wirft's immer dem Andern vor, daß er die Schuld hab'! Wenn aber was Gut's geſchieht, und ein Sieg erfochten wird, da will es Jeder allein zu Stand' gebracht haben, und will dem Andern gar keinen Theil gönnen an Ruhm und Sieg. Drum iſt's beſſer, wir bleiben allein, und haben nur den lieben Herrgott, die Jungfrau Maria und ihren gebenedeiten Sohn zu Bundesgenoſſen.*)
Haſt Recht, haſt immer Recht, Anderl, ſagte Speck⸗ bacher. So wollen wir denn muthig an's Werk gehen, und Du ſollſt ſehen, mein Anderl, daß der Speckbacher noch immer derſelbigte Mann iſt, der er war, und daß er von nun an nimmermehr daran denkt, das Land zu verlaſſen, ſondern ihm getreu bleiben, und kämpfen will, bis daß der Feind wieder verjagt iſt, und wir
*) Andreas Hofer's eigene Worte. Siehe: Der Mann von Rinn. Von Joh. Mayr. S. 145.


