und meine armen Tyroler haben leider keinen Grund ſich dieſer Nachrichten zu freuen.
Und dies ſind die letzten Nachrichten, welche Ew. Hoheit empfangen haben? fragte Roſchmann lächelnd.
Es ſind die neueſten Nachrichten, welche heute an⸗ gelangt ſind. Graf Nugent hat ſie vor zwei Stunden unmittelbar aus dem Munde des Kaiſers erhalten.
Nun, dann preiſe ich mich glücklich, Ew. Hoheit eine Freudenbotſchaft überbringen zu können, rief Roſch— mann begeiſtert. E Rußlands reiten ſchneller, denn der Courier, welcher
es ſcheint, Hoheit, die Couriere
vor einer Stunde beim Herzog von Accerenza angelangt, brachte Nachrichten von ſpäterem Datum, als der Einzug Napoleons in Moskau. Ich war beim Herzog von Acce⸗ renza als dieſer Courier anlangte, und der Herzog, ein treuer und aufrichtiger Freund der Tyroler, ein glühender Feind Napoleons, ließ mich den Inhalt der Depeſchen leſen.
Und was enthielten dieſe Depeſchen? fragte Johann haſtig.
Hoheit, ſie enthielten eine Nachricht, welche wie ein grauenvolles Mährchen aus den blutigen Zeiten des Vandalismus klingt, eine Nachricht, welche durch alle kommenden Zeiten als ein blutiges Feuermahl des


