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Ja, Majeſtät, ich bin ganz Ihrer Meinung, ſagte Ludovica, mit einem trüben Blick zu ihrem Gemahl emporſchauend, der neben ihr ſtand, den Arm auf die hohe Seitenlehne des Divans aufgeſtützt, die Kaiſerin Marie Louiſe iſt beneidenswerth, ſie beſitzt das Herz ihres Gemahls und ſie genießt die Freuden des Mutterglücks.
Der Kaiſer wandte ſich haſtig wieder dem Courier zu. Jetzt ſagen Sie uns noch, Baron, wie nahmen denn die guten Pariſer dieſe Nachricht auf?
Majeſtät, es war in der That ein großer und rührender Moment, und ich preiſe mich glücklich ihn erlebt zu haben. Man wußte in Paris, daß die Ge burt einer Prinzeſſin mit einundzwanzig, die eines Prinzen mit einhundertundeinem Kanonenſchuß begrüßt werden würde, und ſeit zwei Tagen erwartete ganz Paris mit ungeduldiger Spannung dieſen vielbedeutenden Donner der Kanonen. In den Vormittagsſtunden des zwanzigſten März ertönte endlich vom Palais der In validen der erſte Kanonenſchuß, und wie ein Wunder wirkte er auf ganz Paris. Die Leute, welche eiligen, geſchäftigen Schrittes auf der Straße dahin gegangen
waren, blieben ſtehen, mitten im Geſpräch unterbrach
man ſich und ſchwieg, mitten in der Arbeit hielt man
inne, ſelbſt diejenigen, welche weinten, trockneten auf
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