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Palais des Grafen Metternich ſtille ſtehend, nach Athem rang, und dann leiſe zu dreien Malen an das Fen, ſter des Portiers klopfte.
Nun öffnete ſich das Fenſter, und der Portier ſchaute grämlich hervor, und fragte nach dem Begehr des nächtlichen Ruheſtörers.
Ich bin's, ſagte der Verräther leiſe, Se. Excellenz haben befohlen, daß Ihr mich zu jeder Zeit, ob ich bei Tag oder bei Nacht komme, zu ihm einlaſſen ſollt. Laßt mich alſo ein, ich muß ihn ſprechen!
Wer konnte den Erzherzog Johann verrathen? Derjenige, der jetzt durch die geöffnete kleine Seiten⸗ thür n das Palais hineinſchlüpfte, und über die ſchwei⸗ genden, von düſtern Lampen nur erhellten Treppen und Corridore dahin eilte in das kleine Gemach des Kammerdieners, der ſchlafend in ſeinem Bette lag.
Aber der Verräther weckte ihn. Eilt, meldet mich ſogleich Sr. Excellenz, dem Herrn Grafen. Sagt, ich habe ihm Wichtiges zu ſagen.
Aber Se. Excellenz ſind erſt vor einer Stunde, erſt um zwei Uhr aus der Soirée bei der Fürſtin Bagration zurückgekehrt, Se. Excellenz waren ſehr er⸗ müdet, denn Excellenz haben Komöoͤdie geſpielt, und in zwei franzöſiſchen Luſtſpielen die Hauptrolle dar⸗


